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Themen dieser Seite:

  • Feuchtigkeit messen mit der Widerstands-feuchtemessung
  • Feuchtigkeit messen mit der Darrmethode
  • Feuchtigkeit messen mit der kapazitiven Feuchtemessung
  • Feuchtigkeit messen mit der CM - Methode
  • Feuchtigkeit messen mit der Mikrowellenmessung
  • Luftfeuchtigkeit messen
  • Funktionsweisen der Feuchtigkeitsmessungen
  • Anwendungsgebiete der Feuchtigkeitsmessungen
     
     
     

 

Feuchtigkeit Messverfahren

Feuchtigkeit in der Wand kann auf verschiedene Art und Weise gemessen und ermittelt werden. Wir stellen Ihnen hier die gebräuchlichsten vor, jedoch bitten wir zu beachten, dass nicht alle Verfahren eine Sofort-Aussage bzw. eine Sofort-Vor-Ort-Analyse gewährleisten können.

Übersicht:

Feuchtigkeit messen mit der Widerstandsfeuchtemessung
Feuchtigkeit messen mit der Darrmethode
Feuchtigkeit messen mit der kapazitiven Feuchtemessung
Feuchtigkeit messen mit der CM - Messung
Feuchtigkeit messen mit der Mikrowellenmessung
Luftfeuchtigkeit messen

Feuchtigkeit messen mit der Widerstandsfeuchtemessung

Beim Messen der Feuchtigkeit mit der Widerstandsfeuchtemessung wird der Anteil der Feuchtigkeit in einem Material durch den veränderten Stromfluss zwischen trockenem und feuchtem Material bestimmt.

Anwendungsgebiete

Ursprünglich in der Holz- und Forstwirtschaft eingesetzt kann diese Methode der Feuchtigkeitsmessung seit längerem auch bei mineralischen Materialien und somit auch als Baufeuchtemessung angewandt werden.

Funktionsweise

Unter Zuhilfenahme zweier Elektroden wird der elektrische Widerstand eines Baustoffes bestimmt. Dieser Widerstand ändert sich in Abhängigkeit der vorhandenen Feuchtigkeit in diesem Material. Der beim Messen der Feuchtigkeit ermittelte Widerstand wird auf dem Messgerät in verschiedenen Einheiten angezeigt und kann mit Tabellen in eine prozentuale Feuchtigkeitsangabe umgerechnet werden, immer unter Berücksichtigung des untersuchten Materials. Das Material schreibt auch die für die Feuchtigkeitsmessung zu benutzenden Elektroden vor.

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Feuchtigkeit messen mit der Darrmethode

Die Darrmethode ist ein Wäge-Trocknungsverfahren und zählt zu den thermogravimetrischen Verfahren zum Messen von Feuchtigkeit in Bauteilen.

Funktionsweise

Die Bestimmung der Masseänderung bei Erwärmung von Materialien wird bei der Darrmessung oder Darrmethode zur Bestimmung der Feuchtigkeit benutzt. Dafür wird eine Probe des Materials so lange getrocknet, bis keine Gewichtsveränderung mehr festzustellen ist. Die Differenz zwischen Ausgangszustand und Trocknungs-Endwert gibt den Verlust der Feuchtigkeit an. Die Darrmethode zur Feststellung von Feuchtigkeit und Feuchtigkeitsgehalt ist eine sehr genaue Methode (siehe auch CM-Messung), gibt jedoch nur den Feuchtigkeitsgehalt an der Stele wieder, an welcher die Probe entnommen wurde. Die Probe zum Messen der Feuchtigkeit des Materials ist auch schnellstmöglich nach dem Entnehmen zu verpacken, um ein genaues Ergebnis durch Abgabe von Feuchtigkeit an die Umgebungsluft nicht zu verfälschen.

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Feuchtigkeit messen mit der kapazitiven Feuchtemessung

Die kapazitive oder auch dielelektrische Feuchtemessung ermöglicht das zerstörungsfreie Messen von Feuchtigkeit in Bauteiltiefen von bis zu 7 cm (zerstörungsfrei: siehe auch Mikrowellenfeuchtemessung).

Anwendungsgebiete

Das Messen von Feuchtigkeit mittels dielektrischer Feuchtemessung ermöglicht eine Feuchtigkeitsmessung von z.B. Estrichen unter Bodenbelägen oder von Materialien, bei welchen ein Anbohren nicht möglich ist (Fußbodenheizung).

Wirkungsweise

Erhöhte Feuchtigkeit zeigt sich nicht nur durch die Erhöhung oder Verringerung des Widerstandes, sondern auch durch die Zunahme der Dielektrizitätskonstante. Dabei wird die Kapazität eines Kondensators gemessen, welcher das Herzstück des Messgeräts darstellt.
Je nach Trennmaterial der Kondensatorplatten ändert sich die Kapazität des Kondensators. Wenn sich im Streufeld des Kondensators Material mit höherem Feuchtegehalt befindet, schlägt sich dieser in einer höheren Dielektrizitätskonstante nieder. Die Kapazität des Kondensators ändert sich ebenso und wird im Messgerät als Gewichtsprozent umgerechnet und angezeigt.

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Feuchtigkeit messen mit der CM-Messung

Die CM-Messung dient zum Messen von Feuchtigkeit in allen mineralischen Baustoffen. Das Messen der Feuchtigkeit mittels CM-Methode kann relativ unkompliziert vor Ort erfolgen und liefert belegbare und verlässliche Ergebnisse. Der Nachteil dieser Feuchtemessung liegt in der nicht zerstörungsfreien Untersuchung, da eine Materialprobe entnommen werden muss.

Wirkungsweise

Bei der CM-Messung wird Calciumcarbid durch Wasser zersetzt und Acetylengas frei. Dem zu messenden Bauteil wird eine Probe je nach vermuteter Durchfeuchtung von ca.10-50 g entnommen. Nach dem Abwiegen der Probe wird diese pulverisiert und unter Zugabe von Stahlkugeln mit Calciumcarbid in einer Stahlflasche mit Druckanzeiger kräftig vermischt. Nach ca. 15 Minuten entsteht ein konstanter Druck, welcher durch eine chemische Reaktion hervorgerufen wird. Anhand dieses Drucks und der Menge der entnommenen Probe kann direkt am Manometer oder durch Berechnung und Ablesen in einer Tabelle der Wassergehalt der Probe bestimmt werden.

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Feuchtigkeit messen mit der Mikrowellenfeuchtemessung

Das Messen von Feuchtigkeit mittels Mikrowellenfeuchtemessung dient zur Feuchtigkeitsbestimmung bei größeren Schichtdicken von Mauerwerk oder Beton und kann die Feuchtigkeitsverteilung im Bauteil darstellen. Dieses Verfahren ist i.d.R. zerstörungsfrei und sehr schnell.

Wirkungsweise

Die Mikrowellenfeuchtemessung gehört wie die kapazitive Feuchtemessung zu den dielektrischen Messverfahren. Hier wird die hohe Dielektrizitätskonstante von Wasser im Gegensatz zu anderen festen Materialien genutzt, um Feuchtigkeit in Materialien und Baustoffen zu messen.

Anwendungsgebiete

Beim Messen der Feuchtigkeit in Mauerwerk oder Estrich können diese mit verschiedenen Messköpfen ohne Beschädigung in Tiefen von 3cm und 30cm auf Ausdehnung und Grad der Durchfeuchtung untersucht werden. Bei den gängigsten Baustoffe aber auch verschiedenen Betonsorten können direkte Feuchteprozent ermittelt werden. Für andere Baustoffe oder verschiedene Schichten kann der sogenannte Feuchteindex als quantitative Angabe hinzugezogen werden.

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